Am Anfang ist das Gras.
Dann kommt der Bauer und die Kuh (oder die Geiss).
Dieser wird gut zugeredet. Dem Tier ist wohl, und sein Euter füllt sich.
Zweimal täglich zapft die Bäuerin die warme Milch und bringt sie auf schnellstem Weg in die nahe Käserei.
Dort wird bereits gewartet mit Kupferchessi und Lab.
Des Käsers Handwerk erfolgt – sorgfältig, seriös und mit viel Geduld.
Nach vielen Wochen und Monaten und regelmässigem Kehren und Schmieren, rollen die Laibe in den Lieferwagen und finden ihren Platz hinter sauberen Vitrinen.
Hinter grossen, sowie hinter ganz kleinen – in praktisch jeder Ecke der Schweiz.
Das alles möchten wir sehen. Und machen uns auf den Weg dahin.
Eine gemütliche Zugreise. Und dann, am Anfang, kommt das Gras.
6 ausgesuchte Käse – 6 Wanderungen an ihren Ursprung
A5-Heft, 16 Seiten, handbedruckt
